Freitag, 28. Juni 2019

Neulich, im Mauseum...

Um einen Vortrag über Archäologie etwas kindgerechter zu gestalten, habe ich heute für die Freisinger eine Reihe von Wühlmaus-Motiven entworfen, die die Präsentation auflockern sollen.

Wenn ich mit dem Ausbuddeln fertig bin, zeig ich sie euch hier mal.

Gut, okay - das ist zwar nicht direkt ein Theaterstück, aber da das Mäuslein aus meinem Ensemble stammt, gehört es eher hierher als in den Avatarama-Blog nebenan. 

Außerdem kann ich aus den Zeichnungen jederzeit entsprechende Papierfiguren machen... 

So, das hätten wir: 



Bevor eine Expedition startet, werden zuerst Karten studiert und Bücher gewälzt. In unserem Fall übernimmt das der weltberühmte Professor Grabmaier - der weiß, wo sich eine Ausgrabung lohnen könnte. Dann wird das Grabungsgebiet zunächst vermessen, abgesteckt und das Gelände gründlich abgesucht...


 … erst danach geht's an die Buddelei (links im Bild: Wühlhelmine, die Emsige). Zahlreiche, unvermeidbare Misserfolge sollten einer echten Wühlmaus nicht den Spaß an der Freude verderben, denn irgendwann kommen ein paar Scherben ans Licht! Ab jetzt wird gaaanz behutsam weitergegraben; mit einem Pinsel.


Am Fundort muß natürlich alles genau dokumentiert werden, bevor die Scherben vorsichtig gereinigt werden. Zum Schluß wird das Puzzle Stück für Stück wieder zusammengesetzt. Später kann man das restaurierte Gefäß im Museum bestaunen. 

… jaaa-ha: Scherben bringen Glück! ;)