Sonntag, 28. August 2022

Elf Jahre, ich glaubs ja nicht ...

 ... und wenn mein Blick vorhin beim Bügeln nicht zufällig auf den altmodischen Kalender auf dem Sideboard gefallen wäre, hätte ich es gar nicht bemerkt. Aber doch, ja - so isses: heute vor genau elf Jahren hab ich diesen Blog eröffnet.

Das Theater gibt es schon ein bißchen länger und die virtuellen Vorgänger sind sogar noch älter.

In den letzten Jahren war es recht ruhig vor und hinter der Bühne: zum einen hat mir ein gewisser Virus, der nicht genannt werden soll, einen Strich durch die Rechnung gemacht, was Kindergeburtstage und andere Gruppen-Veranstaltungen angeht.

Zum anderen kann ich nicht mehr so spielen, wie ich es bis vor der Krise getan habe: eine meiner Schultern verweigert den Dienst bei der Führung von Stabfiguren von oben

Also arbeite ich an einem neuen Konzept und am 03.10. trete ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder auf. 

Appetithäppchen gefällig?


Betti, die "rasende Reporterin", hat sich verändert, aber die Maus ist die Maus ist DIE Maus.

Wir sehen uns in Freising


Mittwoch, 22. Juni 2022

Jetzt ist es offiziell ...


 ... Wühlhelmine hat bereits mit den Ausgrabungen angefangen, denn der "Maus-Tag" ist online und wir kümmern uns ab sofort um die Verbindungen von der Vergangenheit in die Gegenwart (und in die Zukunft, je nachdem, wie viel Zeit wir pro Vorstellung haben werden).

Das Foto auf der WDR-Seite ist nicht wirklich schmeichelhaft, aber so sieht es aus, wenn ich einen pädagogisch wertvollen Vortrag halte. 



Samstag, 21. Mai 2022

Endlich wieder "Maus-Tag"


Gut, es ist noch eine Weile hin bis zum dritten Oktober. Aber bis dahin muß ich einiges abstauben und auf Vordermann bringen.

Der WDR hat das Thema bekanntgegeben:

Liebe MausFans, liebe Veranstalter:innen,

auch in diesem Jahr heißt es am 03. Oktober wieder „Türen auf“!

Nachdem die Maus im letzten Jahr einen Blick in die Zukunft geworfen hat, dreht sich in diesem Jahr alles um „Spannende Verbindungen“. Denn diese spielen überall im Leben eine Rolle, in Betrieben wie im Privaten, im Kleinen wie im Großen, zwischenmenschlich oder naturwissenschaftlich, im Verkehr oder der Kommunikation. …

… aber wo in der Archäologie?

Die ersten Ideen hab ich schon, also lasst euch überraschen. Ihre Verbindung wird gehalten. 


... und natürlich führen dabei einige Wege auch nach Rom, was habt ihr denn gedacht?! 


 


Mittwoch, 1. Dezember 2021

... nach Bethlehem!

Ausgehend von meiner heißgeliebten Krippe (ihr erinnert euch) habe ich ein paar neue Figuren entworfen, die in diesem Jahr in wechselnden Gruppierungen mein Fensterbrett bevölkern werden.

Gerade sind Maria und Josef noch unterwegs nach Bethlehem, wo sie unter den strengen Blicken des Legionärs eine Frau am Wegesrand fragen, ob sie wüsste, wo es eine Herberge gibt.

Das Zeichnen und Basteln hat mir sehr viel Freude gemacht und die möchte ich auch in diesem Jahr gern mit euch teilen. Denn natürlich ist es nicht bei diesen Figuren geblieben, es haben sich noch ein paar mehr in Bethlehem eingefunden.

Wie üblich habe ich alles zu einem Bastelbogen zusammengefasst. Die Figuren sind relativ groß und ich habe sie mit einem „Rand“ versehen, der sich kinderleicht ausschneiden lässt. Wer es lieber filigraner hat, kann alles natürlich entsprechend feiner ausschneiden.

Je weniger Papier (160 Gramm mindestens) stehenbleibt, desto wackeliger werden die Figuren allerdings, also schneidet besser nicht zu viel weg. Für die vielen Rundungen ist eine Nagelschere sehr praktisch.

Alle Figuren sind so angelegt, daß Vorder- und Rückseite spiegelverkehrt aneinandergeklebt werden können. So können sie von links nach rechts wandern – oder in die andere Richtung.

Das ermöglicht beim Ausmalen zusätzliche Variationen: macht man den Weisen auf der einen Seite blau und auf der anderen Seite rot, hat man quasi zwei verschiedene Figuren; je nachdem, wie man sie dreht.

Hohe Figuren (der Josef, der Legionär, die Frau mit dem Krug, …) werden stabiler, wenn sie vor der Montage innen mit einem Streifen dünner Pappe verstärkt werden. Ein Stück Pappe unter der Basis sorgt ebenfalls für mehr mehr Standfestigkeit.

Man kann die Gesellschaft in einen zum Stall umfunktionierten Schuhkarton aufstellen oder um den Adventskranz wandern lassen. Natürlich sind der Fantasie beim Gestalten von Büschen, Bäumen und Landschaft keine Grenzen gesetzt. Druckt eine ganze Schafherde aus oder malt eigene Figuren dazu.

Das, was ich hier präsentiere, ist ein Vorschlag. Ihr macht daraus, was euch gefällt!


Eine so-froh-wie-mögliche & hoffentlich gesunde Advents- und Weihnachtszeit

wünscht euch 

Betsi, die bunte Kuh

(stellvertretend für den Kaschperl und seine Pappkameraden)

 

Pe Ess: Fast vergessen - wer einen Bastelbogen haben möchte, schickt bitte eine Mail an BetsiBunteKuh @ web.de und gibt im Betreff das Kennwort „Papierkrippe“ an.

Weil in der 2021er Schatztruhe der tapferen Waldpiraten noch etwas Platz ist, könnt ihr darin gern ein paar Euro für die Vorlage deponieren. Natürlich schicke ich euch den Bausatz auch so, ich wollte es nur ein letztes Mal in dieser Saison erwähnt haben.

Dienstag, 30. November 2021

Folgt dem Stern ...


Morgen
geht es hier endlich mal wieder ein bißchen weiter, 

die Vorbereitungen für neuen Papierkram laufen... 




Samstag, 26. Juni 2021

Draußen vorm Tor

Im ganzen Dorf haben Garagen- und Hof-Flohmärkte stattgefunden, aber ich hab das irgendwie nicht mitbekommen.

Nächstes Mal bin ich dabei und mach dann Reklame mit einer Freiluft-Dauervorstellung auf der Einfahrt.


Bis dahin dürfte dann auch die neue Art des Theaters fertig sein, die sich beim Maus-Tag 2019 in Freising schon sehr gut angelassen hat. 




Sonntag, 23. Mai 2021

Das Kirchenfenster aus Papier (Teil 3)

Nachdem meine gute Stube eine Weile ausgesehen hat wie die Werkstatt vom Schreinermeister Eder und nachdem ich froh und dankbar für den vielen Platz war, den ich für das Arrangieren der 65 (!) einzelnen Bilder gebraucht habe, war es am Samstag endlich so weit. Die neuen Fenster leuchten jetzt in den beiden Kirchen unseres  Pfarrverbands.


Ich habe den Aufwand bei der Montage zum Ende hin ein winzigkleines bißchen unterschätzt, aber er hat sich gelohnt - genau wie jeder einzelne Zentimeter Klebeband, den ich verwendet habe. 


... und weil nach der Show immer vor der Show ist, plane ich bereits die ersten Verbesserungen für die Saison 2022. Das geht noch ein bißchen besser und nächstes Jahr sind die Kunststunden dann hoffentlich alle wieder LIVE.

Darauf ein Halleluja! 

Sonntag, 2. Mai 2021

Das Kirchenfenster aus Papier (Teil 2)

 ... weiter gehts mit der Konstruktion: zuerst werden jeweils drei Passepartouts als Fensterrahmen in einer Reihe zusammengeklebt. 

Zum Glück hab ich genug Wäscheklammern im Haus.

Für den spitzen Giebel habe ich jeweils drei Motive im Set entworfen (links, oben, rechts), die ich ausgedruckt und laminiert habe. 


Meine innere Greta ist nicht so ganz glücklich damit, aber dafür kann ich diese Scheiben öfter verwenden. Wenn alles klappt, wird das ein Langzeit-Projekt für die nächsten Jahre und 2022 können wir hoffentlich wieder mit durchscheinendem Transparentpapier arbeiten, das noch schöner leuchtet.  



Diese Bilder klebe ich hinter die Papierverkleidungen, die später den fertig montierten Fensterrahmen bedecken werden. 


Schließlich brauchen wir für alle Kunstwerke der Kommunionkinder unseres Pfarrverbands in diesem Jahr fünf mannshohen Fenster. 

Die Rahmen selbst kann ich erst montieren, wenn das Wetter wieder besser ist - dafür brauche ich den großen Tisch auf der Terrasse.