Samstag, 6. Oktober 2018

Türöffner-Tag 2018

Der "Türöffner-Tag" mit der Maus liegt nun hinter uns. Es war toll - und unglaublich anstrengend. 


Ich habe zehnmal (!) hintereinander gespielt, also zwei Stunden am Vormittag, zwei Stunden am Nachmittag, jeweils fünf Vorstellungen am Stück. 

Keine Pause dazwischen, lediglich die Kulissen wieder sortiert, die Figuren in Anfangsposition gebracht, das Skript auf die erste Seite zurückgeblättert, einen Schluck Wasser getrunken... und dann saß schon die nächste Gruppe erwartungsvoll vor der Bühne.

Mit so was ähnlichem habe ich gerechnet, aber ich hatte wenigstens auf eine Pinkelpause zwischendurch gehofft. Mittags gab es ein nicht-so-tolles Essen vom örtlichen Griechen, das mir nicht gut bekommen ist. 

Nächstes Jahr weiß ich Bescheid, stelle mich darauf ein - und nehme mir meinen eigenen Proviant mit. 

Mein Körper war danach ein einziger, schmerzhafter Krampf (meine Bühnenhaltung ist nicht unbedingt ergonomisch, aber normalerweise muß ich die Stellung nicht so lang halten).
Doch die Bedingungen waren fast optimal, denn der Raum war klein genug, um alle gut akustisch zu erreichen und die Gruppen waren mit maximal zwölf Kindern klein genug, daß alle alles gut sehen konnten - inkl. der anwesenden Erziehungsberechtigten.

Und da wir uns in einem Museum befunden haben und fast nur Leute da gewesen sind, die damit etwas anfangen konnten und wollten, war das Publikum interessiert und hat gut mitgemacht.

Die Lacher kamen an den richtigen Stellen und ich glaube, daß die Show gut war. Genau weiß ich es nicht, weil ich die ganze Zeit hinter der Bühne stand und mit Spielen oder Vorbereiten beschäftigt war. Ich habe nicht ein einziges Foto gemacht; die Aufnahmen hier hat mir Hubert Reithmeier vom archäologischen Verein Freising zur Verfügung gestellt - Dankeschön! 

Und seht mal: es steht auch was im lokalen Käseblättchen in Freising - die Römer sind sehr gut angekommen und waren zusammen mit den „Mittelalter“-Leuten von Claymore auf jeden Fall die Höhepunkte des Tages.


… eine Etage unter dem Theater waren die Römer zugange (Auszug aus dem "Freisinger Tagblatt")
So viel zu den Schichten der Geschichte ;)
Wir sehen uns dann am 03.10.2019 wieder! 


… wenn schon "Maus-Tag", dann richtig! 

Samstag, 29. September 2018

Zweidimensional wird dreidimensional...

… so sieht es aus, wenn eine Zeichnung den PC verlässt und sich zu einer "Paper Doll" mausert, die man mit entsprechenden Kostümen versehen kann. 

Das ist der Plan B für den Maus-Tag im Freisinger Museum, wenn die römische Legion krankheitsbedingt absagen muß.


Es gibt dann nicht nur das pädagogisch wertvolle, lehrreiche Papiertheaterstück, sondern auch noch eine Runde Basteln mit Wühlhelmine, der emsig durch die Geschichte buddelnden Wühlmaus. 

Wer mehr zum Thema wissen möchte, 
googelt einfach nach "Maus-Tag 2018 Freising" und vielleicht sehen wir uns dann dort im Mauseum… 


Nebenbei angemerkt: dort könnt ihr auch ein paar echte, römische Legionäre der LEG XV APO COH I treffen, die euch etwas aus dem Alltag der römischen Soldaten erzählen werden.
Und wenn die beiden kommen, wird es sogar vierdeminsonal.

Wenn schon Geschichte, dann richtig! 


Freitag, 28. September 2018

Sag zum Abschied... irgendwas


Liebe Kinder, liebe Leute, unser Stück ist aus für heute, 
mich hat’s gefreut, es war sehr schön - ich hoff, daß wir uns wiedersehn!


... das war bisher das Abschiedsverserl am Ende einer Vorstellung, aber es war so kindergartentantig, daß bis zum Maus-Tag im Museum schleunigst was neues her musste.

Ab jetzt verabschiedet sich der Kaschperl sogar mit zwei verschiedenen Sprüchen. Das ist der "freche", für Erwachsene und größere Kinder:

Auf Wiedersehn, Adieu, Good-Bye,
Servus, Pfiat eich, Bussi, Ciao,
für heute ist der Schmarrn vorbei -
mir sehn uns bei der nächstn Schau.
Das Stück is aus und ich bin froh,
denn ich muß wirklich schnell aufs Klo... 

Und bei kleineren Kindern heißt es am Ende:

Hochverehrtes Publikum,
damit ist das Stück jetzt um. 
Wir hatten eine schöne Zeit,
war schön, daß ihr gekommen seid.
Doch wenn ihr geht, ist’s auch recht schön:
dann könn’ wir uns mal wiedersehn! 

♦♦♦


Kaschperl (maulend)… wie jetz? - Ich muß zwei Gedichte auswendig lernen? Ja spinnt da Beppi?!

Großmutter (entrüstet) In einem anständigen Theater sagt man nicht, daß man aufs Klo muß.

Kaschperl … genau, außerdem. Die letzte Zeile muß nämlich so gehen: "... endlich ist der Scheiß aus
und ich geh jetzt aufs Scheißhaus!"

PATSCH!
(der Kaschperl empfängt grinsend die verdiente, großmütterliche Watschn)


♦♦♦


Freitag, 7. September 2018

Rausgewühlt...


… nun schaut mal her, was die Wühlhelmine da ausgebuddelt hat unterm Radieserlbeet vom Kaschperl seiner Großmutter! - Die ganze Geschichte dazu gibt es beim "Maus-Tag" am 03.10. im Museum des archäologischen Vereins in Freising.

endlich komplett: das Fachpersonal in Sachen "Ausgrabung"

Montag, 7. Mai 2018

Große Ereignisse ...

... werfen erste Schatten voraus.

In diesem Fall geht es um den 03.10.18, bei dem ich voraussichtlich die Ehre und das Vergnügen haben werde, im archäologischen Museum Freising aufzutreten.
neu im Ensemble:
Wühlhelmine Grabmaier

Wenn das klappt, wirds wohl so aussehen: 

Weil der Kaschperl nie sein Zimmer aufräumt, soll er zur Strafe im Garten der Großmutter ein neues Radieserlbeet anlegen. Beim Umgraben stößt er auf eine Wühlmaus.

Damit er sie in Ruhe weiter an den großmütterlichen Karotten knabbern lässt, gibt die Maus ihm ein merkwürdiges Gefäß, das ihr beim Buddeln vor die Pfoten geraten ist.

ein alter Blumentopf
von der Großmutter
... oder etwa doch nicht?
Der Kaschperl sucht nun jemanden, der ihm erklären kann, was das ist. Nach einigen Umwegen landet er beim archäologischen Verein.

Der Archäologe nimmt den Kaschperl mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit – Schicht für Schicht unterm Haus der Großmutter. Immer dabei: Wühlhelmine Grabmaier, die neugierige, emsig buddelnde Maus...

Was sie wohl alles finden werden?



Mittwoch, 2. Mai 2018

Kaschperl, bleib bei deinen Leisten!

... also 3x5 für die Figuren, 5x5 für die Kulissen - feine Leisten aus Fichtenholz vom Baumarkt Rettenberger in Ottobrunn. Daran werden die neuen Charaktere und Kulissen befestigt. 

Und damit wird die einfache Tageslicht-Bühne dann bespielt. Demnächst mit "Biene Maier", dem neuesten Stück mit allerlei nützlichen und ein paar nervigen Insekten... 

Szenenbild April 2018

Mehr brauchts nicht, um einen Raum voller Leute zu unterhalten. Ich habe das Theaterspielen vor zehn Jahren mit einem Pappkarton angefangen und mittlerweile weiß ich, daß es (in meinem Fall) nicht auf die ausgefeilte Bühnentechnik ankommt, sondern auf das spontane Drauflos-Spielen mit gelegentlicher Improvisation ...

Szenenbild Mai 2008

... heute genau so wie neulich, vor zehn Jahren.

Mittlerweile bin ich stolz und demütig zu meinen Ursprüngen zurückgekommen: meine Bühne ist zwar kein Karton mehr, aber ich spiele immer noch/endlich wieder so, wie es seinerzeit angefangen hat.

Die Anfänge des Papiertheaters im bürgerlichen Wohnzimmer
Und damit bin ich auch wieder beim Ursprung dieses Blogs: das hier ist nur ein virtuelles Schaufenster, in dem ich zeige, was alles möglich ist und was ich bieten kann, wenn ich zu einem Kindergeburtstag, zu einem Jubiläum oder zu einem anderen Fest eingeladen werde. 

Das ist (m)ein Hobby-Blog ohne Links und Reklame.

So schlicht und einfach wie mein Papiertheater. 

Mittwoch, 18. April 2018

Szenen einer Aufführung

Für alle, die immer schon mal wissen wollten, wie es aussieht, wenn die pappcartoon-Show läuft: jetzt habe ich endlich ein paar Bilder von einem echten Profi, die während des Auftritts am 14.04.18 in Neubiberg entstanden sind.

Hier nun ein paar Szenen aus den Stücken (für Erwachsene), die ich am "Gleis 3" zum besten gegeben habe. 

Vielen Dank dafür, Herr Kleine-Kleffmann! 

© Marc Kleine-Kleffmann
Konzentration vor der Show
© Marc Kleine-Kleffmann
hochtechnisierte Bühnentechnik
© Marc Kleine-Kleffmann
das Proszenium, hinter dem mich
normalerweise niemand sieht
© Marc Kleine-Kleffmann
der Wirt, der Installateur und
der Stadtlandflussrat samt Maßkrug
© Marc Kleine-Kleffmann
nach der Jubiläums-Vorstellung
(ich bin etwas derangiert, aber zufrieden)
© Marc Kleine-Kleffmann
Zugabe: mit dem Checker im Halteverbot

Dienstag, 17. April 2018

Summ, summ, summ...

... hat sich gut gehalten, die flotte Biene!
Da wünscht sich also ein mir bekanntes Kind zum Geburtstag Anfang Mai ein Theaterstück mit gaaanz vielen Tieren - und mit Bienen. Ob ich das machen kann?

Aber natürlich, es ist mir eine Ehre!

Dabei wird (unter anderem) eine Figur zum Einsatz kommen, die ich bereits im Sommer 2009 für einen der ersten Wohnzimmer-Auftritte mit der mobilen Bühne gezeichnet habe.

Damit ist meine entzückende Biene Maier fast so alt wie das Geburtstagskind selbst, ist das nicht herzallerliebst?
Ein weiterer Vorteil meiner "Pappkameraden": sie sind sehr geduldig und lassen gut lagern. Irgendwann kommt jeder aus dem Ensemble mal wieder auf die Bühne. 



Und wo ich gerade bei "Bienen und Blumen" bin: erinnert ihr euch an das Blumenwindrad, das ich euch vor ein paar Tagen gezeigt habe - der neue, fröhlich-bunte Bestandteil meiner Außenwerbung?

Tja, das ist nicht mehr da. Weg. Futschikato.

Wurde letzte Nacht vom Zaun geklaut... 

Ich wünsche dem Dieb zwei Wochen Brechdurchfall mit einlagigem, grobem Klopapier an den ... äh... Hals!