Dienstag, 28. März 2017

... und hier die Fotos


Wo geschnippelt wird, da fallen Fetzen...
Halleluja, wir habens geschafft! Es ging ohne zusätzliches Koffein, meine Hände haben auch so genug gezittert. Das hat mich ein bißchen geärgert, genau wie meine rote Rübe. Ich weiß schon, warum ich mich lieber hinter dem Proszenium verstecke, aber heute ging das eben nicht.

Abgesehen davon hat alles wie am am Schnürchen geklappt – und das, obwohl wir das Stück (eigentlich nur eine Szene; ein "gespieltes Gedicht") vorher nie geprobt haben. Weil ich wusste, wo ich spielen würde und wie viel Platz es da gibt (nämlich keinen), war die Methode, die ich entwickelt habe, genau die richtige.

Noch dazu, wo das Publikum quasi um uns herum saß - wir haben also eine zweidimensionale 360°-Show gegeben. Meine Kommunionkinder hatten alle was zu tun und waren mächtig stolz darauf.

Am meisten hat mich gefreut, daß die Zuschauer unsere Darbietung entsprechend zu würdigen wussten. Wir sind vor pensionierten „Armen Schulschwestern“ aufgetreten, also vor Nonnen von altem Schrot und Korn, die ihr Leben lang als Lehrerinnen gearbeitet haben.

Die alten Schwestern haben oft und viel gelacht und einige von ihnen haben mich nach der Vorstellung um die Arbeitsblätter gebeten, die ich eigentlich für die Kinder vorbereitet hatte – zur Erinnerung.

Jetzt bin ich rechtschaffen k.o., aber auch glücklich und sehr zufrieden.

Ich hab’s noch drauf!

Gott sei Dank.


Kostümprobe am kleinen Modell


... und die fertigen Figuren

die farbenfrohen Messgewänder

Pfarrer Martin in Albe, mit Stola

das erste Modell der "Modenschau"