Montag, 10. November 2014

vom Scribble zur Figur

Ein "Scribble" ist auf deutsch nichts anderes als "Kritzikratzi", das man mal eben so mit dem Bleistift auf irgendein Blatt Papier wirft, das gerade herumliegt.

In meinem Fall ist das der Beginn der Figurenskizzen, die ich für das neue Märchen brauche: zunächst eine Basisfigur, dann eine zweite in "normal", dann diese in Verbindung mit der Basis, anschließend eine dritte in "normal", die dann wiederum in Verbindung mit der erweiterten Basis... und so weiter und so fort.



Wenn das die traurige Prinzessin nicht zum Lachen bringt, weiß ich auch nicht... 

Der Anfang der Gänsemädchen-Rechnung sieht jetzt so aus. 
(Merkt man, daß Marille ein bißchen in Hans verknallt ist?)



Das Gold für die "goldene Gans" kommt erst bei der fertigen Figur dazu, in Form von glitzerglänzender Hologrammfolie.

Bleibt dabei und seht zu, wie die Gleichung in den nächsten Tagen immer länger wird! 



Die Hauptfigur von vorn... und die Rückseiten der anderen Darsteller.

Mehr zeige ich Euch erst am Wochenende, wenn die Premiere vorbei ist! 

(rechts unten im Bild seht Ihr übrigens die "lachende" Prinzessin", denn natürlich bringt sie der Hans mit der Gans und seiner merkwürdigen Polonaise zum Lachen.)




... und so bereitet sich eine echte Prinzessin auf einen wichtigen Auftritt vor: in luftigem Beinkleid, mit Lockenwicklern, pflegender Avocadomaske und Drehbuch in den Händen. Adel verpflichtet! 







Stellprobe 1: der arme Hans trifft im Wald das "graue Männlein".



Stellprobe 2: alle kleben an der Gans fest - und die Prinzessin kann endlich wieder lachen.




Das ist also aus dem "Scribble" geworden, das ich am Anfang des Beitrags erwähnt habe.


Wer das ganze Stück in voller Länge und aller Pracht und Herrlichkeit erleben möchte, sollte sich den Nachmittag des 18.12. freihalten... dann spielen wir das Märchen (die "längere" Version mit noch mehr schrägen Figuren!) im Waldperlacher Treff.

Passenderweise in der Gänselieselstraße.