Dienstag, 22. Juli 2014

Mal wieder Bühnentechnik...

... hatten wir schon länger nicht mehr! 

Vor den Auftritten in Hohenbrunn habe ich mir nämlich zum vorerst letzten Mal beim Werkmarkt Rettenberger in Ottobrunn eine neue Bühnenfront zurechtsägen lassen. Vorteil: die einzelnen Teile sind nicht mehr so unhandlich und ich kann sie besser transportieren.

Wenn ich auf Tournee gehe, sieht es jetzt so aus:




Das ist schon die ganze Bühne. Nach meinen Angaben passgenau zurechtgesägt und mit den bewährten "Gewebeband-Scharnieren" versehen.








Dieses Ultraleicht-Baukastensystem ermöglicht einen Aufbau innerhalb von ein paar Minuten. In der Mitte über dem Bühnenausschnitt mein bewährter Texthalter, die Figuren lagern rechts hinter der Bühne, Requisiten auf der anderen Seite.





Das "Proszenium" (wie wir Experten die Bühnenfront nennen) ist immer noch hoch und breit genug, daß ich dahinter komplett verschwinden kann - aber nicht mehr so massiv wie das blaue Brett, das ich bisher hatte.

Und an den etwas niedrigeren Seiten der Front kann ich jetzt zusätzliche Kulissen (wie z.B. die Litfaßsäulen mit den Jahreszahlen oder den Rapunzelturm) anbringen.




Praktisch, handlich, minimalistisch - perfekt für mich. 

So sehr ich nach wie vor die wunderschönen, aufwändigen Bühnenaufbauten und Kulissen meiner Kollegen liebe, so ist es doch mittlerweile das Merkmal meines eigenen Theaters geworden, mit so wenig "Drumherum" wie möglich auszukommen. 

Noch weniger - und ich spiele wieder in einem Karton!