Dienstag, 27. Mai 2014

Jetzt wissen sie Bescheid...



... alle Grundschüler der Gemeinde Hohenbrunn, deren Bürgermeister Strassmair und sein Team mich freundlicherweise gebucht hat, um ihnen die Geschichte ihres Dorfes via Papiertheater näherzubringen. Und nachdem heute die letzte Schulvorstellung über die Bühne ging, kann ich dem Rest der Welt jetzt zeigen, woran ich in den letzten Wochen und Monaten gearbeitet habe.

Vorhang auf...  


Das Figurentheater pappcartoon präsentiert:

1200 Jahre Hohenbrunn –
der historische Bilderbogen

Die Reporterin Betty Brunner und Schorsch, der Kameramann vom Fernsehsender PappTV, treffen zu den Jubiläumsfeierlichkeiten in Hohenbrunn ein.

Dort begeben sie sich auf eine Zeitreise durch die vergangenen 1200 Jahre. Sie erfahren, woher der Ort seinen Namen hat, was die Symbole im Wappen bedeuten und was es mit dem verschwundenen Dorfteich auf sich hat.

 

Bevor das Filmteam ankommt, trifft der Kaschperl auf den Bürgermeister, der verzweifelt nach dem Tesafilm sucht. Er will ein Plakat auf die Litfaßsäule vor dem Rathaus kleben.




Im Jahr 700 trifft Betty auf einen der ersten Siedler, die aus dem Hachinger Tal in die Hohenbrunner Gegend ausgewandert sind.












Im Jahr 814 filmt der Schorsch, wie der Ort „ad prunnan“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird.



 







Seit 1661 pilgern die frommen Wallfahrer nach Tuntenhausen, während Hochwürden allerhand Wissenswertes über die Hohenbrunner Kirchen erzählt.









 




Hohenbrunn hat auch schlimme Zeiten erlebt: eine schwere Pest-Epedemie, die Bauernkriege, die Landsknechte im Dreißigjährigen Krieg und einen großen Dorfbrand.







Ein äußerst lehrreiches Kapitel über die Dorfschulen damals und heute: ein Schüler unserer Zeit trifft auf Anni und den gestrengen Schulmeister von 1800






Seit 1817 gibt es endlich ein Wirtshaus in Hohenbrunn, was den Hochzeiter und seine Braut sehr freut: jetzt können sie dort feiern!

Der Wirt ist ebenfalls sehr erfreut.













Betty und Schorsch im Interview mit dem Kommandanten der 1860 neu gegründeten  Feuerwehr – die eine der ältesten in der Region ist.






Die modernen Zeiten brechen an: Elektrizität, fließendes Wasser, eine Eisenbahnlinie, das Telefon… die Hohenbrunner gehen mit dem Fortschritt.












Der Ursprung und die Bedeutung des Gemeindewappens wird erklärt und im Jahr 1964 wird der Dorfbrunnen aufgestellt, der später noch eine Rolle spielen wird.

 








Zwei Vertreter der mehr als dreißig Hohenbrunner Vereine streiten sich, wer im großen Festzug vorn gehen darf: Schwimmer oder Tennisspieler?



 







In der Gegenwart angekommen: der Bürgermeister sucht immer noch den Tesafilm für sein eigenes Plakat mit dem Festprogramm.






So schnell sind 1200 Jahre vergangen (wobei in dieser Bilderstrecke nicht alle Szenen und Figuren gezeigt wurden – ein paar Überraschungen sollen überraschend bleiben).






Am Ende bekommen alle Kinder einen Bastelbogen mit, um sich einen eigenen Dorfbrunnen aus Papier bauen zu können.

Und wer genau hinschaut, der erkennt, WER die Figur ist, die auf dem Brunnen sitzt…