Samstag, 8. Oktober 2011

Besuch beim Kollegen aus Wien

Gestern hat ein von mir sehr bewunderter und ausgesprochen liebenswürdiger Kollege ein Gastspiel in München gegeben. Es war einfach wundervoll und ich bin nach wie vor beeindruckt von seiner fantastischen Bühnentechnik.


Unter www.papiertheater.at kann man einen Blick darauf werfen - und sogar einen Ausschnitt aus dem "Gestiefelten Kater" sehen, den Herr Chmel gestern im Kleinen Theater im Pförtnerhaus (www.kasperlbuehne.de ) zum besten gegeben hat.

Fazit: auch wenn wir beide etwas machen, das sich „Papiertheater“ nennt, kann man uns nicht miteinander vergleichen. Unsere Bühnen und Spielweisen sind so verschieden wie Apfel und Birne oder Hund und Katze.

Ich werde allerdings bei Gelegenheit eine andere Form der Bühnenbeleuchtung ausprobieren, die ich mir bei ihm abgeschaut habe.

Heute spiele ich wieder selbst und bringe die Indianer auf eine Geburtstagsfeier mit.


Eine Neuhheit ist dabei mein großer Bühnenvorhang aus Samt, hinter dem ich mich beim Spielen verstecken kann. Wenn mich niemand sieht, kann ich besser Grimassen schneiden – und die HÖRT das Publikum. Und es SCHAUT genauer hin, weil es nicht auf mein Gezappel achtet, sondern den Fokus auf die Bühne und die Figuren richtet.


Auch diese Konstruktion habe ich selbst entwickelt und gebaut, denn auch sie musste preiswert, leicht auf- und abzubauen sowie gut zu transportieren sein. Voilà!

Und jetzt entschuldigt mich, ich muß in die Prärie...