Dienstag, 23. Januar 2018

Hundert Jahre Freistaat Bayern


Nachdem ich gestern zu meiner großen Freude eine Einladung vom hiesigen Kulturamt bekommen habe, Mitte April bei „Kultur an Gleis 3“ aufzutreten und weil wir nun mal dieses Jubiläumsjahr 2018 haben, arbeite ich seit heute an einem bayrischen Stück.

 Der Gedanke, Szenen von Karl Valentin, dem Weiß Ferdl oder anderen legendären Volksschauspielern und –schauspielerinnen auf die Papiertheaterbühne zu bringen, ist in meinen Aufzeichnungen fast so alt wie das Theater selbst. Ta-daaah: zehn Jahre!

 Doch da ich mittlerweile in meinem Ensemble einen hübschen Satz bayrischer Figuren aus verschiedenen Epochen habe und da auch mein Kaschperl von Anfang einen gepflegten Münchner Vorstadt-Dialekt spricht, werde ich daraus ein neues, eigenes Theaterstück machen.

 
... ein paar historische, ein paar hysterische -
aber allesamt recht bajuwarische "Pappkameraden"

Genügend Erfahrung mit historischen Bilderbogen habe ich in den letzten Jahren gesammelt und meine Bühnentechnik ist nach einigen Umwegen da angekommen, wo ich sie am besten ein- und umsetzen kann.

Ich weiß also, was geht… und worauf ich verzichten kann. Des werd sakrisch guad!
Noch dazu, wo ich die blaue „Jodelmaschine“ als Soundbox habe! Ich glaube nicht an Zufälle; es war Schicksal, als ich sie vor Weihnachten in die Finger bekommen habe.

Wenn mich jemand sucht: ich bin im Keller in der Werkstatt und bereite endlich wieder eine neue Aufführung vor - eine ganz besondere, weiß-blaue Jubiläums-Vorstellung.

(Für April genügt ein Viertelstünderl, aber wenn es sich gut anlässt, mache ich daraus ein bißchen mehr und habe dann gleich wunderbares Material für Anfang August auf dem "Märchenberg" in Thüringen!)

Donnerstag, 18. Januar 2018

Echt jetzt... das waren schon zehn Jahre?!

Zufällig hab ich gerade gesehen, daß ich am 21.01.08 mit dem ersten "echten" Papiertheaterstück begonnen habe, nachdem der Kaschperl & Co. seit Herbst 2017 virtuell durch ein gewisses, zu Recht in der Versenkung verschwundenes Unterforum der BriCom geturnt sind.



... von der ersten "echten" Vorstellung habe ich keine Fotos,
aber schon ein Vierteljahr später habe ich den Karton verlassen
und mir eine ordentliche Klappbühne zurechtsägen lassen
(die Kulissen sind noch an den Stäben von Silvester-Raketen
befestigt, die wir Anfang 2008 eingesammelt haben)
Zum Vierzigsten einer guten Freundin bin ich zum ersten Mal mit einem Pappkarton aufgetreten... und der Rest ist Legende.


Mich dünkt, das verlangt nach einer entsprechenden Feier.



Tri-tra-trullalla... ♫





Tempus fugit, aber so was von!

  

Sonntag, 14. Januar 2018

Wo wohnen die Katzen?

... im Miez-Haus!

Ein echter Brüller, gell? Als ihn der Kaschperl neulich der Großmutter erzählt hat, musste sie beim Kuchenteigrühren herzlich schmunzeln. Und mich hat der olle Kalauer auf eine Idee gebracht.


Auch 2018 sammle ich wieder Spenden für "Aktion Deutschland hilft" und zeichne dafür persönliche Avatare nach Wunsch. In diesem Jahr sind Katzen das Hauptmotiv.


Das Ensemble vom Papiertheater befindet sich noch dröge dösend in der Winterpause, aber auf dem Nachbarblog tanzen schon die ersten mopsigen Miezen für eine gute Sache herum.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Tschingdarassassa...

Heute habe ich mir - quasi im Vorbeigehen - beim Hugendubel eine neue Soundbox mitgenommen, weil "die Blaue", die ich seinerzeit zusammen mit der Schwarzen, der Roten und der Grünen von Harry Oudekerk bekommen habe, leider auch mit neuer Batterie nicht mehr funktioniert hat.


Jetzt hab ich also eine "Hellblaue".


Und die kann nicht nur jodeln, sondern auch den Defiliermarsch spielen, ein paar Takte Spider Murphy Gang, ein paar Takte Münchner Freiheit, das Glockenspiel vom Münchener Rathaus sowie diverse andere, weißblaue Akustikschmankerl.


Besonders gut für mein Theater: die Tonfolgen sind lang genug, um in aller Ruhe die Kulissen wechseln zu können.


Luhja, sag i! (Ja, der ist auch drauf.)


Meine bayrischen Kaschperlfiguren sind begeistert.

Dienstag, 5. Dezember 2017

Neues Jahr, neue Preise...

... hiermit mache ich das werte Publikum darauf aufmerksam, daß sich die "Kindergeburtstagspauschale" ab dem ersten Januar 2018 erhöht.

Für 75 Euro erscheine ich im jeweiligen Wohnzimmer und gebe dort eine Vorstellung nach Wunsch. Beachten Sie dabei bitte das aktuelle "Werksverzeichnis", das Sie hier im Blog finden. Ob es ein klassisches Märchen sein soll oder ob ich StarWars auf die Bühne bringe: Papier ist geduldig und alles ist möglich.


Im Preis enthalten ist eine Papierfigur des Geburtstagskindes, die als Überraschung persönlich im Theaterstück auftritt. Nach der Aufführung schenke ich sie dem Kind als Andenken, da ich diese Figur natürlich für kein anderes Stück verwenden kann.


Für 120 Euro gibt es das erweiterte Geburtstags-Angebot (für Kinder ab sechs Jahren), bei dem ich meine bewährten Bastelbogen aus Papier mitbringe und mit den Kindern nach der Vorstellung zusätzlich ein eigenes Papiertheater der Marke "Klappcartoon" baue.


Papier, Scheren, Kleber und das benötigte Material bringe ich mit (im Preis inbegriffen).


eine zusammenfaltbare Papiertheaterbühne im Format DIN A4
das Miniatur-Theater "Klappcartoon"





Dienstag, 28. November 2017

Alle Jahre wieder... ♫

Es ist mal wieder so weit, Weihnachten steht vor der Tür und nebenan im "Avatarama"-Blog gibt es seit heute einen ganz besonderen Adventskalender.
Zum Bedauern vom Kaschperl ohne Schokolade, aber dafür mit 50 Extra-Portionen Reis gegen den Hunger in Afrika.

[Link entfernt, Aktion vorbei...
aber 2018 steht schon in den Startlöchern!]



Donnerstag, 23. November 2017

Von wegen "rabenschwarz"...

... Raben können auch bunt sein!
Gestern war Chaos-Kindertag (aka "ökumenischer Kinderbibeltag") in unserer Gemeinde. Tatsächlich: schon wieder ein Jahr vergangen!


Das Konzept hat sich 2016 bestens bewährt und dadurch konnten wir 70 (!) muntere Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren ein paar Stunden lang bespaßen. Am Buß- und Bettag haben hier nämlich alle Schulen und Kindergärten geschlossen, aber die Erwachsenen müssen arbeiten.


In diesem Jahr war das Thema "Elia". Ihr wisst schon, Prophet, Altes Testament, König Ahab, Raben, und so weiter... wer es nicht weiß, muß das tun, was ich auch gemacht habe: erstmal eine Runde nachforschen, wer dieser Elia eigentlich war und was er gemacht hat.



Prophet Elia, die armen Witwe
mit dem Tonkrug und ihr Sohn
Daraus sind die Angebote für meine Bastelstationen entstanden.
Da waren zunächst die Krüge der armen Witwe, die durch ein Wunder nicht leer wurden.






Die kleinen Tonvasen vom vbs-Bastelversand lassen sich prima mit Filz- und Buntstiften bemalen. Danach ein bißchen Sprühlack drüber, damit die Farben halten und fertig waren die Andenken, die die Kinder mit nach Hause nehmen durften.


das "große" Mobile, für Fortgeschrittene



Der Rest war dann wieder - wie üblich - Papierkram. Neben einigen Arbeitsblättern zum Ausmalen gab es einen neuen Bastelbogen für ein Raben-Mobile. 


der Rabe Karasu, aka
"Herbert, the Hair-Bird"
Da in der Geschichte von Elia die Raben eine wichtige Rolle spielen, hatten wir auch einen "echten" Folkmanis-Raben dabei und die Kinder haben sich Sockenpuppen und Plapperschnäbel gebastelt.

Als die Kinder abgeholt wurden, war ich stehend k.o., aber sehr zufrieden.
Sockenrabe und Plapperschnabel -
der eine für die Geduldigen, der andere für die Eiligen
Allerdings krächze ich seitdem selbst wie ein Rabe, denn mein zartes Stimmchen hat ein bißchen gelitten. Seid froh, daß ihr diesen Beitrag lesen könnt und nicht hören müsst!


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Endlich wieder hinter die sieben Berge...

... zu meiner großen Freude kam vorhin ein Auftrag für einen Märchenklassiker herein: ich gebe demnächst wieder das gute, alte "Schneewittchen" und freu mich schon jetzt darauf!